Monitoring der Asiatischen Hornisse gestartet

Der Imkerverein Weißenhorn hat in den vergangenen Wochen das Monitoring der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) im Landkreis Neu-Ulm begonnen. Ziel dieser Maßnahme ist es, ein mögliches Vorkommen dieser invasiven Art frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einleiten zu können.

Besonders erfreulich ist, dass sich inzwischen auch weitere Imkervereine im Landkreis Neu-Ulm an diesem Monitoring beteiligen. Für diese wertvolle Unterstützung und die gute Zusammenarbeit bedanken wir uns herzlich. Nur durch ein gemeinsames Engagement lässt sich eine flächendeckende Überwachung erfolgreich umsetzen.

Die bisherigen Kontrollen der eingesetzten Dochttöpfe verliefen durchweg positiv: Bislang konnte keine Asiatische Hornisse nachgewiesen werden. Dieses Ergebnis ist erfreulich und zeigt, dass derzeit keine Hinweise auf ein Vorkommen im überwachten Gebiet vorliegen.

Im Rahmen des Monitorings kommt es immer wieder vor, dass heimische Insekten an den Dochttöpfen beobachtet werden. Das beigefügte Foto zeigt eine Europäische Hornisse (Vespa crabro), unsere heimische und besonders geschützte Hornissenart. Auch sie wird gelegentlich von den Dochttöpfen angezogen. Wichtig ist jedoch, dass die Europäische Hornisse durch diese Methode nicht gefährdet wird. Die Dochttöpfe dienen ausschließlich der Beobachtung und Kontrolle und stellen keine Gefahr für die heimischen Hornissen oder andere Insekten dar.

Der Imkerverein Weißenhorn wird das Monitoring auch weiterhin fortführen und die Ergebnisse regelmäßig auswerten. Gemeinsam mit den beteiligten Imkervereinen leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Honigbienen und zur Beobachtung der Ausbreitung der Asiatischen Hornisse.

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Imkerinnen und Imkern für ihren engagierten Einsatz und ihre Unterstützung.